Der berufsbezogene psychologische Persönlichkeitstest TTL (Tasks, Teams, Leadership) bietet Entscheidungshilfen bei Fragen der Personalentwicklung und Personalauswahl. Praktische Erfahrungen liegen insbesondere in den Bereichen Beratung, Entwicklungsplanung und Bewerberauswahl vor. Testprofil

Für jede Person wird auf der Basis ihrer Antworten auf ca. 130 Fragen ein individuelles Profil zu zwölf Eigenschaften erstellt, indem die Antworten mit einer Normgruppe von über 2000 Personen in Beziehung gesetzt werden. Dieses Profil kann mit den spezifischen Anforderungen eines Unternehmens und mit einem normierten Testprofil einer Berufsgruppe abgeglichen werden.

Das Konzept des TTL geht davon aus, dass menschliches Verhalten in hohem Maße durch bewusste und unbewusste Motive beeinflusst wird. Im Testverfahren TTL werden die psychologisch am besten erforschten Motive des Strebens nach Einfluss, der Leistungsbereitschaft und des Strebens nach sozialem Anschluss speziell für berufliche Aufgaben berücksichtigt.

Über sie bekommen wir Auskunft darüber,

• welche Aufgabenstellungen und –typen eine Person bevorzugt (Auskunft über die Leistungsbereitschaft)

• in welcher Form eine Person am besten mit anderen zusammenarbeitet (Auskunft über das Streben nach sozialem Anschluss)

• wie die Einstellung einer Person zum Thema Führung und Verantwortung ist (Auskunft zum Streben nach Einfluss und Autorität).

Zu jedem dieser Bereiche gehören vier Eigenschaften, die jeweils eine Skala mit zwei gegensätzlichen Polen bilden. Dabei wird bei den Beschreibungen der Pole darauf geachtet, dass vorschnelle Wertungen vermieden werden, denn die Bedeutung und das Gewicht eines persönlichen Testwerts ist erst vor dem Hintergrund eines spezifischen Anforderungsprofils zu bewerten.

Das Verfahren ist nach den wissenschaftlichen Kriterien der empirischen Psychologie entwickelt und geprüft worden. Über die Qualitätskriterien der Messgenauigkeit (Reliabilität) und der Gültigkeit (Validität) der Testergebnisse informiert Sie das Testhandbuch, das Sie bei der Testanwendung erhalten. Die zwölf Eigenschaften werden nach dem mathematischen Modell der sogenannten Faktorenanalyse berechnet und machen Gebrauch von fortgeschrittenen Möglichkeiten der computergestützen Testauswertung.